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Seniorenbad

Freitag, Januar 20th, 2012

Ein Seniorenbad sollte grundsätzlich barrierefrei sein, das heißt zum Beispiel ohne Türschwellen und anderen stolpergefährlichen Hindernissen. Jeder Senior oder Rollstuhlfahrer sollte daher sich von einem Badezimmer-Sanitär-Spezialist beraten lassen. Denn für Rollstuhlfahrer und -fahrerinnen ist Barrierefreiheit natürlich ein muss, um auch sie in den Genuss des Duschens kommen zu lassen. Es ist immer zu beachten, dass bei älteren Menschen allmählich die Körperkraft nachlässt und auch die Beweglichkeit eingeschränkt sein kann. Auf all diese Handikaps muss bei einem seniorengerechten Bad Rücksicht genommen werden.

An der Badewanne müssen Haltegriffe angebracht sein und im Bedarfsfall auch Steighilfen. Keine Wünsche offen lassen beispielsweise Badewannen, die einen seitlichen Einstieg haben. Es sind zumeist Sitzbadewannen, die es Senioren auch ermöglichen können, ohne fremde Hilfe ihrer Körperhygiene nachzukommen. Das rutschfeste Material unterstützt die sichere Handhabung.

Bei  Duschkabinen ist eine großzügige Auslegung Voraussetzung für seniorengerechte Nutzung. Für Rollstuhlfahrer liegt die Mindestgröße einer Duschkabine bei 1,50 mal 1,50 Metern, sonst immerhin noch bei 1,20 mal 1,20 Metern. Der Eingang darf keine Türschwelle haben (übrigens wie auch bei einer Duschabtrennung oder Duschabtrennungen), sodass die Kabine ohne Stolper- und Sturzgefahr begehbar ist. Ebenfalls sollte eine Sitzfläche integriert sein, die bei Nichtbedarf auch zurückklappbar sein kann. Natürlich sind auch hier wieder genügend Haltegriffe Vorschrift.

Nicht zu vergessen ist die Rutschsicherheit bei der Auswahl der Fliesen. Ist die nicht gegeben, kann es zu gefährlichen Stürzen kommen.